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21.12.2020 EKWZ

Es war einmal …

…eine Zeit, da durften wir alle gemeinsam essen, zusammen basteln und spielen, durften im Dezember im Hof auf den Nikolaus warten, Glühwein trinken und eine leckere Grillwurst verspeisen und nicht zu vergessen alle zusammen mit Gästen das große Weihnachtsfest feiern.
Jetzt ist einfach alles anders. Was mal normal war, lernen wir jetzt erst so richtig zu schätzen, das wurde uns in den vergangenen Wochen und Monaten klar.
Viele unserer Vorhaben konnten wir so wie geplant nicht verwirklichen. So konnten wir euch nicht wie gewohnt durch Fotos und viele Berichte an unserem Leben teilhaben lassen. Selbst Beschäftigungen mit Bewohnern waren in Gruppen nicht mehr erlaubt. Es konnten zwar einige Projekte angeboten werden, aber immer nur mit einzelnen Bewohnern nacheinander daran gearbeitet werden.
Ein bisschen Weihnachtsstimmung ist trotz allem entstanden.
Seit langem wurde mal wieder eine Weihnachtskrippe gestaltet. Dafür haben einige Bewohner große Figuren ausgesägt und Kleidung gebastelt, einen „Stall“ gezimmert und alles zusammen im Foyer aufgebaut. Dort findet sich auch an einer Stellwand ein Adventskalender, den die Mitarbeiter zusammen mit Bewohnern gestalten. Sie sammelten dafür für jeden Tag eine Idee. Man findet dort beispielsweise ein neues Plätzchenrezept, kann sich aus einem Körbchen eine Süßigkeit nehmen, oder konnte am Nikolaustag einen Nikolaus-Hampelmann tanzen lassen.
Sogar ein Verkaufsregal lädt ein, um sich noch mit selbtgebackenen Plätzchentütchen oder verschiedenen Likörsorten zu versorgen.
Nur wenige Tage hielt Frau Holles Pracht an, es reichte aber immerhin für eine spontane Schneeballschlacht und regte eine Mitarbeiterin an, die Schaumkuss-Wurfmaschine kurzerhand in eine Schneeball-Wurfmaschine umzuwandeln. Sie bereitete reichlich Wurfgeschosse vor, an denen unter Mithilfe einer Bewohnerin keiner im Hof vorbeikam.
Aber auch einige typische vorweihnachtliche Leckereien wollten wir uns dieses Jahr nicht nehmen lassen. So sollte niemand auf die traditionellen Rosenküchle verzichten müssen. Da aber coronabedingt ein Treffen im Hof nicht stattfinden konnte, gab es nur die Möglichkeit, die Küchle im Hof zu backen und anschließend so schnell wie möglich zum Kaffee in den Bewohnerzimmern zu servieren.
Da auch der Duft von Grillwurst und Glühwein unbedingt in den Dezember gehört, blieb auch da nur übrig, den Grill im Hof anzuwerfen und mithilfe von Wärmebehältern die Würste und Glühwein auf den Zimmern zu servieren.
Jetzt ist einfach alles anders. Was mal normal war, lernen wir jetzt erst so richtig zu schätzen.
Deshalb und trotzdem freuen wir uns, dass wir gesund geblieben sind und wünschen euch Gesundheit und Zuversicht auch für das kommende Jahr 2021.


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1 Kommentare

ISOLDE Strecker schrieb am 04.01.2021 - 13:54 Uhr

Zuerst wünsche ich allen Leuten im. Ekwz ein gesundes neues Jahr, Klar 2020 war schwierig, aber nicht nur für behinderte Leute, es.wird auch noch lange Zeit dauern bis das schlimmste überwunden ist. Ich finde es war für alle Menschen gut sich mal zurück zu besinnen, ob es noch mal wird wie es war, das kann heute noch niemand sagen. In diesem Sinne, halten wir durch, der Frühling kommt auf jeden Fall und das ist schon mal ne gute Aussicht. Liebe Grüße. Sendet. Isolde.Strecker


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