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12.01.2012 Standpunkte

Bundesfreiwilligendienst im Eduard Knoll Wohnzentrum

Als es den Zivildienst noch gab, war es (fast) selbstverständlich, dass viele junge Männer hier ihren Dienst taten. Sie waren hier in sehr vielfälltigem Einsatz und man denkt als Bewohner gerne an diese Zeit zurück.
Und dann ... dann wurde Mitte des Jahres 2011 aus dem Zivildienst der Bundesfreiwilligendienst. Wie das Wort schon aussagt, nun ist es möglich, seinen Dienst freiwillig zu machen, und ich glaube, alle Bewohner und Mitarbeiter des Wohnzentrums waren gespannt, was sich auf diesem Gebiet tun würde.

Das Eduard Knoll Wohnzentrum hat seit September des vergangenen Jahres auch einen "Bufdi" - Thomas. Er war im August zu einem "Probe-Tag" hier und wir Bewohner konnten ihn gleich in der e.r.g.o. ein wenig kennen lernen. Thomas hat sich dann in die Tagesstrukturierung – in das e.r.g.o.-Team – toll eingefügt und ist sehr beliebt bei den Bewohnern. Seine nette, humorvolle Art macht es ihm leicht, sich auf die Bewohner einzustellen. Er ersetzt den Bewohnern Hände für Handreichungen, Füße für Besorgungen und manchmal auch die Augen, damit wieder mehr gesehen werden kann.

Es ist schön, dass es Menschen gibt, die eine Zeitlang aus dem Berufsleben aussteigen, um andere Menschen kennenzulernen, ihnen zu helfen und von ihnen zu lernen. Sicherlich ist es eine Erfahrung fürs weitere Leben, die man dabei macht. Und – es wäre wirklich schön, wenn viele Menschen dem Beispiel von Thomas folgen würden.

Thomas, schön, dass du bei uns bist, und wir wünschen dir für deinen weiteren Lebensweg alles Gute und behalte uns danach in lebhafter Erinnerung.

Andrea Jacob

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