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28.03.2012 Standpunkte

Disco mit Daniel & Freunden

Daniel Weirether, unser „Karaoke-Gott“ hat uns eine E-Mail geschrieben und fragte darin, wer mal Lust hätte, in die Disco, nach Würzburg zu gehen. Wieder mal eine spontane Idee von ihm, die uns gleich begeisterte. Also fragten wir von der Öffentlichkeitsarbeit nach Interssierten via Aushang. Es dauerte auch nicht lange, bis sich vier Bewohner meldeten. Vier ist die Platzzahl für Rollis, die in einen Bus passen.

Einige Tage vor der Fahrt, waren unsere Helfer im Haus, um das Anschnallen der Rollstühle zu üben.
Ich legte über facebook einen Veranstaltungstermin an, zudem ich alle Beteiligten einlud und den alle bestätigten. Das war eine schöne Spielerei, die auch einige mit Kommentaren unterstützten.

Nachdem noch andere „technischen Fragen“, z.B. wer braucht Hilfe, etc., geklärt waren, konnte es dann am Freitag, den 23. März 2012 um 20:30 Uhr endlich losgehen.

Daniel, Familie und Freunde holten uns mit unserem Hausbus ab. In einem kleinen Weiretherbus saßen der Rest der Truppe.

Schon auf der Fahrt nach Dettelbach stimmten wir uns mit lauter Radiomusik ein. In der Disco angekommen, erwartete uns die nächste Überraschung. Vom Capitolpersonal wurde uns der Eintritt erlassen. Dann bekamen alle Getränkekarten, auf denen die Getränke abgeknipst werden.

In der Disco gibt es mehrere Räume, in denen unterschiedliche Musik zu hören ist. Wir hielten uns hauptsächlich im „ALMA“ auf, in dem völlig unterschiedliche Musik, wie Schlager und Oldies zu hören war. Wie der Name schon sagt, ist der Raum dementsprechend wie eine Almhütte mit Holz ausgebaut.
In den anderen Räumen gab es HipHop und BlackMusic. Im Laufe des Abends konnten wir auch in diese Räume hineinschnuppern. Da aber die Tanzflächen nur über Stufen zu erreichen waren, konnten wir uns höchstens am Rand aufhalten. Von daher blieben wir am liebsten in unserer „Almhütte“. Daniel und seine Truppe hatten uns gegenüber keine Berührungsängste und tanzten auch mit uns. Je später der Abend umso mutiger trauten auch wir uns auf die Tanzfläche.

Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen. Und so trafen wir uns alle gegen 1:30 Uhr, um wieder gen Heimat zu fahren. Das Ein-und Aussteigen klappte wie am Schnürchen, ein großes Lob an die Helfer, die das schließlich zum ersten Mal gemacht haben.

Der ganze Abend war wirklich sehr schön und mal was ganz, ganz anderes.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Daniel, seiner Familie und seinen Freunden, die diesen Abend für uns möglich gemacht haben. Wir Bewohner hoffen, dass dies nicht die letzte Aktion dieser Art war.

Mehr Bilder könnt ihr in folgender Galerie sehen

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