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17.12.2019 Feste und Veranstaltungen

Was wäre der Dezember ohne unsere Weihnachtsfeier

Auch wenn nicht jeder den Weihnachtsrummel unbedingt braucht, lag doch schon den ganzen Tag über eine gewisse Spannung in der Luft, bis sich endlich die Türe zum Weihnachtszimmer kurz vor Beginn der Feier öffnete.

Mit entsprechender Vorfreude strömte dann beim Einlass eine lange „Bewohnerschlange“ herein. Alle hatten sich in Schale geworfen und wurden zu diesem festlichen Anlass mit einem Glas Sekt begrüßt, den in diesem Jahr unser Chef Norman Weyrosta gespendet hat.

Wie in jedem Jahr eröffnete der EKWZ Chor und alle Anwesenden mit „Alle Jahre wieder“ und „Oh Tannenbaum“, die Feier. Diana Hamm, ist seit Beginn des Jahres die neue Chorleiterin, sie hat die Lieder mit den Bewohnern einstudiert.

Ganz offziell begrüßte Carmen von der Bewohnervertretung alle Anwesenden. Sie blickte auf die vielen tollen Feste und Unternehmungen zurück. Ihr war es wichtig, sich auch im Namen aller Bewohner bei den Mitarbeitern aller Abteilungen des Wohnzentrums für ihre Unterstützung zu bedanken. Ihr Dank galt auch allen ehrenamtlich Tätigen für ihre vielseitige Unterstützung. Ebenfalls von der Bewohnervertretung dankte Andrea Jacob besonders Norman Weyrosta, dessen Zeit als Geschäftsführer langsam zu Ende geht und begrüßte gleichzeitg Nadine Wiese, die ab Januar 2020 die neue Geschäftsführerin ist.

Für Norman Weyrosta war es dieses Jahr die letzte Ansprache, die er als Geschäftsführer hielt, denn eine Ära geht langsam zu Ende. Norman Weyrosta blickte dankbar auf 31 Jahre mit interessanten Erlebnissen zurück. In besonders schöner Erinnerung ist für ihn die Zivizeit. Eine ganz besondere Herausforderung war für ihn der Neubau des Wohnzentrums 2003. Vieles konnte er bewegen und gestalten. Allerdings blickt er auch mit Sorge auf die vielen Veränderungen, die die kommende Zeit mit sich bringt:“ Besonders zweifelt er am Sinn der Umsetzung des Bundesteilhabegesetz, die eine gigantische Bürokratie nach sich zieht, „viel Aufwand wird dafür betrieben werden, der viel Geld kostet, das man doch auch direkt für Menschen mit Behinderung ausgeben könnte“. Doch für ihn ist es auch ein guter Gedanke, dass er bald die Verantwortung an die nächste Generation abgeben und sich langsam zurückziehen kann. Gerne will er seiner Nachfolgerin Nadine Wiese noch einige Zeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, überhaupt fordert er alle, Bewohner und Mitarbeiter, zur Unterstützung auf und betont:“ Unsere Stärke ist die Gemeinsamkeit“. Mit diesen Worten gibt er an Nadine weiter, die, wie er feststellt: „Die erste Frau ist, die innerhalb des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter eine Stelle der Geschäftsführung übernimmt“.

Nadine Wiese, die bereits 12 Jahre im Haus ist, sagt kurz etwas zu ihrem Werdegang. Sie blickt auch in die Zukunft und wünscht sich, dass alle kommenden Veränderungen gut über die Bühne gehen, und betont besonders:“ Das Eduard Knoll Wohnzentrum soll weiter ein gutes Zuhause für alle Bewohner sein“. Für ihre neue Aufgabe wünscht sie sich einen guten Austausch, aber auch Kritik wo nötig und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Nach diesen Ansprachen standen die Ehrungen der Jubilare auf dem Programm. Dieses Jahr konnte sogar auch einem Bewohner zum achtzigsten Geburtstag gratuliert werden. Viele Bewohner wurden für die langen Jahre geehrt, die sie schon im Haus leben, zwei sogar für 50 Jahre. Auch zahlreiche Mitarbeiter wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.

Zur diesjährigen Weihnachtsfeier gehörte auch wieder die schöne Tradition der Bescherung. Jedem Bewohner wurde im Laufe des Abends noch ein Geld-Gutschein überreicht.

In der Zwischenzeit richtete das Küchenteam alles für das leckere Festtagsmenü her. Als erstes wurde eine Grießklößchensuppe serviert. Als Hauptgang hatte die Bewohnervertretung dieses Jahr Gänsebrust mit Knödeln und Rotkohl ausgewählt. Und für alle Vegatarier gab es überbackenen Blumenkohl mit Kartoffeln. Verschiedene Cremspeisen rundeten das besondere Mahl ab. In entspannter behaglicher Atmosphäre nahmen sich alle Zeit, das Essen zu genießen und sich nebenher zu unterhalten.

Gespannt warteten dann alle auf den Auftritt der Gruppe „keep alive“, die hier im Wohnzentrum ihren ersten Auftritt hatten. Gleich zu Beginn versprach Timo Pfeiffer, dass die Gruppe gerne auch Wünsche erfüllt. Dieses Versprechen wurde im Laufe des Abends reichlich in Anspruch genommen. Dann bekam Maxi auch noch die Gelegenheit, seinen moonwalk vorzuführen und Volker beeindruckte mit seiner Mundharmonika, mit der er mit der Band eine kleine Blues Session startete.

Schon mit den ersten Liedern, schaffte es die Band Stimmung zu zaubern. Tische wurden abgebaut, damit alle Tänzer Platz fanden. Fast alle versammelten sich auf der Tanzfläche. Niemand mehr stand still. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Bei unserem Musikkenner Uwe klingt das so: „Sogar für mich waren einige Highlights dabei, wie Another Brick in the wall von Pink Floyd, oder Wunderful tonight von Eric Clapton. Wer Uwe kennt, weiß, dass das einer höchsten Auszeichnung gleich kommt. 

Angekündigt war eine kleine Weihnachtsfeier, aber die Band hat mit ihrer mitreißenden, beeindruckenden Art und Weise daraus eine richtige Party gemacht. Das Kompliment vonTimo Pfeiffer: „ Das war einer der tollsten Abende für mich“, ihr seid die coolsten“ nehmen wir gerne an und sagen: „Danke euch, für diesen wunderbaren Abend“.

Danke allen, die zu diesem schönen Fest beigetragen haben. Dem Küchenteam, den Hausmeistern, den Mitarbeitern der Pflege, den Mitarbeitern der Verwaltung. Und ganz besonders der Band „keep alive“, mit Timo Pfeiffer, Pfeiffer junior, Oliver Dörr, Christian Feser, und Sebastian Hettinger, der vor sage und schreibe 10 Jahren im Wohnzentrum als Zivi war.

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