Wie in der vergangenen Saison bekommen wir auch dieses Jahr zu jeder Veranstaltung der Akademie Würth wieder Freikarten für vier Rollstuhlfahrer und zwei Begleitpersonen.
Kurz nachdem die industrielle Revolution Europa erreichte, nahmen die Exporte nach Großbritannien stark zu. Viele dieser oftmals Nachahmer-Produkte waren von minderwertiger Qualität und kamen aus Deutschland.
Dies hatte zur Folge, dass deutsche Waren bald einen sehr schlechten Ruf hatten und als „billig und schlecht“ bezeichnet wurden. Nachdem das englische Parlament den Beschluss gefasst hatte, dass auf allen Waren unmissverständlich das Herkunftsland anzugeben sei, wurde in Deutschland eine Qualitätsoffensive gestartet. Schon bald überstieg die Qualität deutscher Produkte die der britischen und die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ wirkte zunehmend wie ein Gütesiegel – bis in die heutige Zeit.
Made in Germany ist auch das Motto, unter dem die MusikWerkstatt Würth am 6. Oktober die Türen öffnet. Drei Tage nach dem Tag der deutschen Einheit 2013 führt Matthias Holtmann durch ein Programm aus deutschen und deutschsprachigen Künstlern und Darbietungen. Die MusikWerkstatt Würth will zeigen, dass 169 Jahre nach Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ Made in Germany auch in Klassik und Pop ein unstrittiges Gütesiegel ist.
Damit wir ohne Stress in den Alma-Würth-Saal nach Gaisbach fahren und unsere Plätze einnehmen können, fahren wir bereits um 09:45 Uhr los.