Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel Egmont op. 84
„Egmont“ ist ein Trauerspiel von Johann Wolfgang von Goethe, welches 1789 erstmals aufgeführt wurde. Das Stück thematisiert den Aufstand der Niederländer gegen die spanische Herrschaft in Brüssel um 1566. Im Mittelpunkt steht der Freiheitskämpfer Graf Egmont, der im Gegensatz zu Wilhelm von Oranien nicht vor dem brutalen Herzog von Alba flüchtet und dies mit seinem Leben bezahlt.
Im Jahr 1809 erhielt Ludwig van Beethoven vom Wiener Burgtheater den Auftrag das Trauerspiel zu vertonen. Aufgrund seiner Bewunderung für Goethe soll Beethoven sogar auf sein Honorar verzichtet haben. Das Bundesschulmusikorchester spielt die besonders bekannte Ouvertüre, des 1810 in Wien uraufgeführten Werkes.
Ottorino Respighi (1879-1936)
Suite aus „La Boutique fantasque“ (Der Zauberladen)
Das Ballett "La Boutique fantasque" entstand 1918 basierend auf den Klavierstücken von Gioachino Rossini. Es erzählt die Geschichte eines Puppenmachers im Nizza des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu normalen Puppen haben seine Puppen eine Seele und können außerdem sprechen, sich bewegen und sogar tanzen. Sobald eine Puppe verkauft wird und zur Abholung am nächsten Tag bereit steht, erwachen die Puppen in der Nacht zum Leben und feiern ausgelassen Abschied. Als ein besonders schönes Puppenpaar verkauft wird, feiern sie erst und verstecken sich anschließend. Als die Käufer am nächsten Morgen die leeren Schachteln entdecken, fühlen sie sich betrogen und randalieren. Die Puppen erscheinen aus ihren Verstecken und verjagen die Ruhestörer gemeinsam mit dem Ladenbesitzer.
Johannes Brahms (1833-1897)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Brahms zweite Sinfonie ist auch als die „Pastorale“ in die Musikgeschichte eingegangen. Im Gegensatz zu seiner ersten Sinfonie für die er knapp 15 Jahre brauchte, entstand die Sinfonie Nr. 2 während eines einzigen Sommerurlaubs 1877 in Pörtschach am Wörthersee. Der See inspirierte ihn zu Melodien, welche weit mehr Frohsinn und Freude zum Ausdruck bringen als man es von der Brahmsschen Musik kennt. Die Uraufführung, die am 30. Dezember 1877 durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter erfolgte, zählt zu Brahms´ größten Erfolgen.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Stadt Künzelsau in der Stadthalle statt.
Wie in den vergagenen Sessions haben wir auch dieses Jahr zu jeder Veranstaltung wieder 4 Rollstuhlkarten und 2 Karten für Begleitpersonen von der Akademie Würth bekommen.
Da wir nach Künzelsau fahren, vorher in den Bus einsteigen, die Rollstühle anschnallen und in Künzelsau unsere Plätze suchen müssen, fahren wir um 18:30 los.