Wie in der vergangenen Saison bekommen wir auch dieses Jahr zu jeder Veranstaltung der Akademie Würth wieder Freikarten für vier Rollstuhlfahrer und zwei Begleitpersonen.
Wolfgang Amadeus Mozart vollendete mit 18 Jahren die 29. Sinfonie in A-Dur. Diese weist neben einer ausformulierten Sonatensatzform in den ersten beiden Sätzen, sowie dem letzten Satz, eine enorme Ausdrucksstärke auf. In den Augen vieler Autoren ist diese Sinfonie ein vorläufiger Höhepunkt in Mozarts musikalischem Schaffen.
Nach der 29. Sinfonie erklingt ein weiteres Stück von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Violinkonzert Nr. 5 ist ebenfalls in A-Dur komponiert. 1775, also knapp ein Jahr nach der Sinfonie Nr. 29, wurde dieses Werk vollendet. Mozart selbst sagt über seine Konzerte: „Ich bin kein großer Liebhaber von Schwierigkeiten“.
Was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass diese Werke subtilste Beherrschung des Instruments und eine überaus feine Nuancenschattierung erfordern.
Schostakowitschs Musik provoziert geradezu eine Deutung und oft genug liefert der Komponist selbst Hinweise dazu. So widmete er sein 8. Streichquartett op. 110 c-Moll, zweifellos eines seiner bedeutendsten Quartette, den Opfern von Faschismus und Krieg. Rudolf Barschai hat das 8. Streichquartett in eine Kammersinfonie für Streichorchester verwandelt, welche von der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz dargeboten wird.
Damit wir ohne Stress nach Künzelsau fahren und unsere Plätze einnehmen können, fahren wir bereits um 18:45 Uhr los.