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Beitrag vom 25.05.2020: Besuch der "Zweigstelle" der WfbM _ Teil 1

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Jutta: Heute sind wir hier im Eduard Knoll Wohnzetnrum (EKWZ) und zu Besuch aus der WfbM haben wir die Emily und den Michael. Hallo Emily ich möchte dich gern fragen, wie bist du auf die WfbM aufmerksam gemacht geworden.
Emily: Also aufmerksam gemacht worden bin ich durch meine Oma, die hat mir das Ganze erzählt. Ich habe mich dafür entschieden ein Soziales Jahr zu machen, weil ich später auch mal einen sozialen Beruf machen möchte. Deswegen wollte ich mir das mal anschauen, wie das ist, mit körperlich behinderen zu arbeiten. Und auch überhaupt was man unter einer Werkstätte versteht und deswegen habe ich mich dazu entschieden, mich bei der wfbM zu bewerben.
Jutta: du bist jetzt schon über ein halbes Jahr in der WfbM, hast du schon mal in die anderen Abteilungen rein geschnuppert oder bist du grade fest in einer Gruppe
Emily: Wegen dem Coronavirus bin ich bei Thomas, das war dann auch was komplett Neues, aber das find ich gut, weil so kann ich die anderen Bereiche in der Werkstätte auch mal kennenlernen.
Monika: Hallo Michael, ich wollte dich mal fragen, wo arbeitest du und was arbeitest du.
Michael: Erst mal Hallo zusammen, also ich selber bin Gruppenleiter in der Werkstätte und arbeite im Speziellen im Förder-und Bertreuungsbereich. Zum einen ist es die Werkstätte die wir haben und der Förder-Betreuungsbereich (FuB) ist eine Abteilung sozusagen. Also die Werkstätte macht Auftragsarbeiten von Unternehmen aus der Region und im Förder-Betreuungsbereich arbeiten die Leute, die entweder nicht in der Werkstätte arbeiten können, oder die darauf vorbereitet werden auf die Werkstattarbeit.
Und wir selber z.B. bieten jetzt an im FuB, Tagesstuktur, dass die Leute einfach auch hier ihre Fähigkeiten entweder ausbauen können oder die Fähigkeiten erhalten. Dazu bieten wir die Tagesstruktur an mit einzelnen Angeboten, dass die Leute verschiedene Möglichkeiten haben. Es sind Werkstattarbeiten genauso zu machen, also die Vorbereitungen dazu, genauso aber auch dazu kreative Arbeiten oder aber auch Fortbildung in Kultur und Bildung. Im kreativen Bereich ist z.B. Lesezeichen zu produzieren. Das ist ein Projekt, das eigentlich in der Werkstätte ganz gut ankommt, weil das abteilungsübergreifend ist. Wir bieten etwas an für die gesamte WfbM. Das Lesezeichen wird von uns kreativ gestaltet, in einer anderen Abteilung wird es zugeschnitten, die nächste schneidet es zusammen als Folie, und wir kleben dann wieder einen Aufkleber darauf. Und somit sind wir auch integriert in die Werkstätte.
Hartmut: Wie ist das jetzt dazu gekommen, dass ihr jetzt im Wohnzentrum arbeitet und nicht in der WfbM
Michael: Also warum wir jetzt hier sind, du hast es schon erwähnt, wegen der Coronakrise. Normal arbeiten viele Bewohner hier aus dem Wohnzentrum drüben in der Werkstätte. Durch die Coronakrise sind jetzt alle Leute hier im Wohnzentrum und die Geschäftsführung vom EKWZ und von der Werkstätte haben gemeinsam bereinbart, dass die WfbM einfach hier dem EKWZ aushelfen kann, dass hier zusätzlich noch ein Angebot gemacht werden kann für die Leute, dass sich noch eine Möglichkeit ergibt eine Tagesstruktur zu bieten.