Navigation

17.12.2020 radioEdi

Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

eine lange Zeit haben wir nichts von uns hören lassen. Monate sind seit unserem letzten Beitrag vor der Sommerpause vergangen. Obwohl wir seither keinen Beitrag mehr veröffentlicht haben, heißt das aber nicht, dass wir uns nicht weiter Gedanken über neue Themen gemacht haben.
Gleich in einer der ersten Redaktionssitzungen nach unserer Sommerpause übernahm Reinhold die Moderation und begrüßte uns, danach war erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes Sendepause. Die anderen radioEdi Mitglieder haben daraufhin ein wenig gestichelt und gefragt, wie es denn nun weitergehen würde. Schließlich machte jemand den Vorschlag, dass Reinhold doch einen Schwank aus seinem Leben erzählen könnte.
Das brachte Reinhold dazu, uns zu erzählen, dass er sich wünscht, einmal an der Jagst zu angeln.
Damit war neuer Gesprächsstoff da. Es wurde diskutiert und überlegt und jeder versuchte, sich etwas einfallen zu lassen, was er sich wünschen könnte.
Dabei kamen aber auch Gedanken auf wie: Das geht doch sowieso nicht. Wegen Corona kann ich das doch gar nicht machen. Das kostet viel zu viel.
Aber dadurch, dass wir schon oft zum Einstieg in ein neues Thema Brainstorming gemacht haben, hatten wir schon gelernt, uns nicht gleich von solchen Gedanken blockieren zu lassen.
Und tatsächlich, jeder von uns fand etwas, was er sich wünschte.
So, die Wünsche waren jetzt ausgesprochen, aber was sollten wir jetzt mit den Wünschen machen? Natürlich sollten sich nach Möglichkeit unsere Wünsche auch erfüllen.
Dem Thema “Wünschen” sind wir ja schon einmal ganz nah gekommen. Das war im März, als wir uns mit dem Thema Glück beschäftigt haben.
 Glück, Dusel, Massel, Schwein…
Ein Danke macht gleich doppelt glücklich...
Dabei fanden wir unter anderm heraus, dass Wissenschaftler festgestellt haben, dass Glück eine Sache innerer Einstellung und Übung ist. Da ist natürlich der Gedanke nicht weit, dass es auch möglich sein könnte, dass man selber für die Verwirklichung der Wünsche etwas beitragen könnte.
Der “Coronagedanke” ließ sich aber auch nicht ganz wegwischen. Also überlegten wir, welchen unserer Wünsche wir lieber gleich verwirklichen sollten, bevor uns dann doch wieder irgenwelche Einschränkungen das Vorhaben blockieren würden.
So entschieden wir uns dafür, als erstes Uwe´s Wunsch zu erfüllen, einen Ausflug nach Bad Mergentheim zu unternehmen. Wir haben in einem Lokal zwei Stunden lang fürstlich gespeist und anschließend in der Innenstadt den einen und anderen Laden unsicher gemacht. Zu unserer Schande müssen wir gestehen, dass wir euch kein einziges Beweisfoto zeigen können. Erst im Nachhinein fiel es uns auf, dass wir gar nicht daran gedacht haben, zu fotografieren. Vielleicht ist das aber der Beweis dafür, dass wir den Ausflug einfach genossen haben.
Diebisch freuten wir uns, dass wir im Sommer unseren Ausflug, angepasst an die Corona Maßnahmen, machen konnten. Jetzt im Dezember wäre Essen gehen und einkaufen schon wieder nicht möglich. Doch da kam uns zum Abschluss vor unserer Weihnachtspause Juttas Wunsch gerade Recht. Sie wollte gerne einen Teenachmittag mit uns machen. Jutta hatte dafür extra bei unserem Ausflug nach Bad Mergentheim drei besondere, winterliche Geschmacksrichtungen an Tee eingekauft und hübsche Servietten ausgesucht. Im Speisesaal konnte für die Teestunde jeder einen Tisch belegen, sodass die Regeln eingehalten werden konnten. Anfangs fühlten wir uns etwas verloren, aber wir fanden einstimmig, dass wir doch versucht hatten, das Beste daraus zu machen. Ein grauer Tag wurde durch den Duft von Tee ein kleines bisschen heller.  


584 Aufrufe

0 Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinzufügen